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Sabrina findet ihren Kompass

  • Autorenbild: Birgit Ohlin
    Birgit Ohlin
  • vor 6 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Stunde

Erlebnisbericht von Sabrina, Teilnehmerin der Lieblingswoche 2025


Den Entschluss, an der Lieblingswoche teilzunehmen, fasst Sabrina nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen. Es kribbelt. Ihre Intuition flüstert: Das ist es. Und so meldet sie sich an – mit der Hoffnung, in Finnisch Lappland die Antworten zu finden, die ihr im Alltag verborgen bleiben.

Schon seit einer Weile fühlt Sabrina, dass ihr Leben, so wie sie es lebt, nicht mehr passt. Die Arbeit erfüllt sie nicht mehr, und auch ihr Lebensmittelpunkt fühlt sich nicht mehr stimmig an.


Doch was sie stattdessen will? Das bleibt im Nebel. Oft fühlt sie sich, als wäre ihr Inneres von einer dichten Wolke umhüllt.


"Ich wollte mir wieder näher zu kommen. Mich in mir wohl fühlen und mich zeigen können, wie ich bin

"Es war, als halte ich einen Deckel über das, was unbedingt raus will" erklärt Sabrina im Vorgespräch zur Reise.


Sie hat verlernt, auf ihre eigene innere Stimme zu hören. Stattdessen navigiert sie nach den Erwartungen anderer – wie ein Schiff ohne Kompass.


Schon vor der Reise trifft sich Sabrina eine der anderen Teilnehmerinnen, mit der sie das Blockhaus teilen würde. Die Verbindung ist sofort da und auch eine angenehme Vertrautheit.


Und einige Wochen später ist es soweit: sie steht im Schnee. Mitten in Luosto. Eingehüllt in endloses Weiß, umgeben von einer Stille, die beinahe körperlich spürbar ist. Jeder Atemzug trägt die Klarheit der Winterluft tief in ihr Inneres.


Endlich hat sie Zeit für sich.


Sabrina fühlt, wie sich ihr System beruhigt. Wie sie langsam ankommt. In Lappland, aber auch bei sich. Mit jedem Schritt durch den knirschenden Schnee fühlt sie sich leichter. Sie taucht in die magische Landschaft ein.

"Momente wie diese, wenn das Nordlicht am Himmel tanzt, sind unvergesslich! Ehrfurcht pur!"
"Momente wie diese, wenn das Nordlicht am Himmel tanzt, sind unvergesslich! Ehrfurcht pur!"

Herausforderungen meistern, Vertrauen fassen und Wunder erleben


Die Lieblingswoche ist eine Einladung. Alles darf, nichts muss. Hin und wieder erlebt Sabrina Situationen, die sie herausfordern.


Ein Hundeschlitten-Gespann selbst lenken? Sie ist unsicher: Kann ich das? 


Doch sie wagt es – und als ihr Gespann durch die weiße Weite gleitet, spürt sie tief im Herzen eine überwältigende Freude.


Die Sonne lässt den Schnee glitzern, Sabrina spürt den Wind im Gesicht. Was für ein Moment!


"Das bin ich. Ich kann das. Und es macht Spass! Ich darf mir noch so viel mehr zutrauen"

Sabrina spürt, wie sich ihr Herz weitet. Wie sich ihr Blick auf sich selbst verändert. Der Glaube an ihre Fähigkeiten wächst.


Sie hätte es sich nicht zugetraut, als Musherin ein Hundeschlitten-Gespann zu führen. Doch in der Gruppe fällt es leichter, Neues auszuprobieren. Und sie ist glücklich über diese Erfahrung.


Als sie sich später von den Huskys verabschiedet, leckt eine Fellnase sanft über ihr Gesicht. In diesem kleinen, unscheinbaren Moment taucht plötzlich ein ganz neuer Gedanke auf: Ich werde gemocht, so wie ich bin.


Der Mut, Neues zu wagen


Einige Tage später steht erneut ein besonderes Erlebnis an: der Besuch einer finnischen Rauchsauna. Ein alter finnischer Brauch, der mit einem Bad im eisigen Loch im See abgeschlossen wird.


Sabrina zögert. Eigentlich ist Sauna nicht ihr Ding, und schon gar nicht bei diesen Temperaturen.


Aber irgendetwas in ihr sagt: Versuch es. Mach einfach mal.


Und so setzt sie sich mit den anderen Teilnehmerinnen in die Sauna. Sie spürt die Hitze und beginnt dann plötzlich, sich zu entspannen und die Gespräche zu geniessen.


Was für ein tolles Gefühl! In dieser Runde hier zu sitzen, in der wunderschönen, alten, finnischen Sauna. Herrlich!


Im Anschluss nimmt sie den ganzen Mut zusammen und als sie ins kalte Wasser in vereisten See eintaucht, ist sie plötzlich ganz da. Lebendig, wach. Eine Welle von Ehrfurcht durchfährt sie. Wow, ich hab's getan! Überwältigt von diesem Moment erkennt sie tief in ihrem Herzen: Ich bin soviel stärker, als ich dachte. Und es fühlt sich großartig an!


Es ist nicht nur die Landschaft, die Sabrina verändert, sondern auch das Zusammensein mit den anderen Teilnehmerinnen. Gemeinsam mit ihrer Blockhaus-Partnerin geniesst sie die Auszeit, das gemeinsame Kochen, das gemütliche Blockhaus.


Die beiden sitzen regelmässig in der Sauna in ihrem Blockhaus und plaudern. Konzentrieren sich auf sich, das Aussen wird immer leiser. Sie spürt, wie sie sich Stück für Stück mehr öffnet, ohne Angst vor Ablehnung. Es ist ein ehrlicher Kontakt, ohne Masken. Auch diese Momente öffneten ihr Herz.


„Ich habe plötzlich erkannt, dass ich mich nicht verbiegen muss. Dass ich gut bin, genau so, wie ich bin.“


"Ich bin gut, so wie ich bin"

Getragen sein im Schnee


In der zweiten Hälfte der Lieblingswoche fühlt sich Sabrina freier. Sie lacht mehr, fühlt mehr, lässt sich von ihrer Intuition leiten. Während einer Schneeschuhtour durch die wunderschön verschneite Winterlandschaft bleibt sie plötzlich stehen.


Sie spürt einen Impuls und lässt sich sich rückwärts in den weichen Schnee fallen. In diesem Moment durchfährt sie eine Erkenntnis:


"Ich bin getragen. Ich darf vertrauen"

Sie blendet alles aus. Liegt da, mit geschlossenen Augen. Immer wieder spürt sie Schneeflocken auf ihrem Gesicht. Als sie die Augen öffnet, sieht sie die Wipfel einer verschneiten Tanne über sich. Sie fühlt sich geborgen. Rund um sie herum ist Stille.


Rückblickend sagt sie: "Das war der intensivste Moment der ganzen Reise".

Getragen vom Schnee, beschützt durch die Tanne, rundherum nur Stille - ein unvergesslicher Moment
Getragen vom Schnee, beschützt durch die Tanne, rundherum nur Stille - ein unvergesslicher Moment

Während sie so da liegt, erfüllt sie ein tiefes Gefühl der Geborgenheit.


"Ich darf einfach sein" flüstert es in ihrem Herzen

Klarheit

Manchmal kommt Klarheit nicht dann, wenn wir sie krampfhaft suchen – sondern dann, wenn wir loslassen. An einem unscheinbaren Abend, auf dem Weg vom Restaurant zum Blockhaus, passiert es.


Sabrina's Herz schlägt schneller, ihr Atem stockt.


Plötzlich ist sie da. Die Erkenntnis: was sie in ihrem Leben zur Zeit macht, ist gar nicht das, was sie eigentlich tun will! Und dieser Erkenntnis folgt eine Klarheit. Alles ist plötzlich da.


Es fühlt sich an, als ob sie eine Mauer gesprengt hat.

 

Sie erkennt: "Ich weiß, was ich will!"


Der Nebel ist plötzlich verschwunden und Sabrina sieht bildlich vor sich, was sie im Leben tun möchte. Diese Klarheit breitete sich in jeder Zelle ihres Körpers aus. Es ist eine riesige Befreiung, als ob eine Glühbirne angeknipst worden wäre.


„In diesem Moment sah ich meine Zukunft so klar wie nie zuvor. Ich konnte es kaum erwarten, Pläne für meinen Alltag zu schmieden.“


Ein unvergesslicher Abschluss


Am letzten Abend ist die Gruppe auf einer Rentierfarm zum Abendessen eingeladen. Es ist eine intime Atmosphäre, und die Rentierhirtin und ihre Tochter führen persönlich durch den Abend. Sie erzählen Geschichten aus ihrem Leben mit den Rentieren, von Bräuchen, Wünschen, Not und Vertrauen.


Zum Schluss teilen sie etwas mit der Gruppe, was persönlicher nicht sein könnte. Was weder gebucht noch geplant werden kann.


Die beiden Frauen singen einen „Joik“, die traditionelle Gesangsform des samischen Volkes, begleitet von Trommeln, die sie selbst gebaut haben. Es ist ein Gesang, der direkt aus dem Herzen kommt. Es ist ein Moment, der unter die Haut geht. Und direkt ins Herz. Sabrina spürt Ehrfurcht im ganzen Körper. Sie ist tief berührt von diesem intimen Moment.


Sie spürt ganz deutlich: diese Lieblingswoche im Winterwunderland hat sie verändert.


Viele Erkenntnisse sind ins Herz geflossen, sie ist bei sich angekommen. Sie hat sich erlaubt, sich selbst zu zeigen – ohne Masken, ohne Angst.


"So sehr ich selbst wie in dieser Woche habe ich mich noch nie gefühlt"

Sie hat ihren Platz in der Gruppe gefunden, was ihr sonst immer schwer fällt. Sie hat eine Unbeschwertheit erlebt, wie sie sie nur aus Kindertagen kennt.


Und sie hat endlich Klarheit, wie es für sie weitergehen soll.


Sabrina spürt eine tiefe Dankbarkeit.


"Danke, Lappland! Für die Klarheit, die Entschleunigung und das Gefühl, endlich wirklich gesehen zu werden"

Zurück ins Leben


Zu Hause bleibt die Klarheit. Sabrina schaut sich nach Möglichkeiten um – und wie es manchmal ist, wenn man weiß, was man will, öffnet sich genau die richtige Tür. Sie findet ihren Traumjob – in ihrer alten Heimatstadt.

Als sie die Kündigung einreicht, spürt sie Erleichterung und Freude.


Sie weiß: Genau so soll es sein.


*Ende*


Ich danke dir, liebe Sabrina, für dein Vertrauen. Und dafür, dass ich deine Geschichte erzählen durfte.


Mitten drin, gesehen und geschätzt - vor allem von sich selber (Sabrina 3. von links)
Mitten drin, gesehen und geschätzt - vor allem von sich selber (Sabrina 3. von links)

Wenn du im nächsten Winter bei der Lieblingswoche in Finnisch Lappland dabei sein möchtest, dann schreib mir jetzt: info@birgitohlin.com.


Weitere Informationen zur Lieblingswoche in Finnisch Lappland findest du unter diesem Link


Gönne dir eine Woche Blockhausferien mit Coaching-Impulsen und lass dich verzaubern von der Natur Finnisch Lapplands. Bring gerne mit, was du in deinem Alltag nicht lösen kannst. Und überlasse es der Magie des Winteruwunderlandes.


Gemeinsam aktiv sein, Spass haben, Neues erleben, geniessen. Die Lieblingswoche ist eine Ferienwoche im Blockhaus mit Coaching-Impulsen.
Gemeinsam aktiv sein, Spass haben, Neues erleben, geniessen. Die Lieblingswoche ist eine Ferienwoche im Blockhaus mit Coaching-Impulsen.


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